Das Blutgericht von Kari Köster-Lösche

Gunhild, eine moderne junge Tierärztin, traut ihren Augen nicht: Kaum hat sie dem verwundeten, verwirrt wirkenden Mann das Leben gerettet, findet sie sich plötzlich im Mittelalter wieder. Der Mann entpuppt sich als Priester und sie muss ihm als Sklavin Hildegund dienen. Wegen ihrer medizinischen Kenntnisse hält er sie für eine Hexe. Voller Angst flieht sie zu den Sachsen, die noch dem »alten« Glauben anhängen.
Als Gerowulf, der kluge Sohn eines Fürsten, sich in Hildegund verliebt, gerät sie in einen tiefen Zwiespalt. Eigentlich wollte sie nur schnell in ihre Zeit zurückkehren, doch Gerowulf gefällt ihr ausnehmend gut. Noch bevor sie sich entscheiden kann, wird der Stamm von Truppen Karls des Großen eingekesselt. Das große Blutgericht bricht über die Sachsen herein …

Die Geschichte Spielt in Hoya, Verden und dem heutigen Landkreis Verden. das fand ich schon sehr interessant, da ich aus dieser Gegend komme. Es ist kein wirklich herausragender Roman. Es wird beschrieben, wie es Gunhild in ihrer Zeitreise als Sklavin ergeht, aber so wirklich kommt keine Spannung auf.

Jeder der Bücher mag, in der man in die Vergangenheit reist und dort Abenteuer erlebt wird dieses Buch mögen. Das Blutgericht ist der erste Teil der Sachsen-Saga-Triologie.

Karin Köster-Lösche ist 1946 in Lübeck geboren und schreibt überwiegend historische Romane. Daneben veröffentlicht sie auch medizingeschichtliche Bücher und medizinische Ratgeber sowie Sachbücher über die Kulturgeschichte Nordfrieslands.

Das Blutgericht(ISBN 3-548-60288-6) ist 2003 im List Verlag erschienen

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