Der Trakt von Arno Strobel

Der Weg durch den nächtlichen Park, der Überfall – all das weiß sie noch, als sie aus dem Koma erwacht. Ihre Erinnerung ist völlig klar: Sie heißt Sibylle Aurich, ist 34 Jahre alt, lebt mit Mann und Kind in Regensburg. Sie scheint fast unversehrt. Und doch beginnt mit ihrem Erwachen eine alptraumhafte Suche nach sich selbst. Zwar hat Sibylle ihr Gedächtnis behalten, die Welt aber hat offenbar die Erinnerung an Sibylle verloren: Ihr Mann kennt sie nicht, von ihrem eigenen Hochzeitsfoto starrt ihr das Gesicht einer Fremden entgegen, und niemand hat je von ihrem Sohn Lukas gehört! Wurde er entführt? Hat er nie existiert? Und wem kann sie überhaupt noch trauen?

Ich habe das Buch in eineinhalb Tagen gelesen. Das Buch ist spannend von Anfang bis Ende. Es fällt schwer das Buch zur Seite zu legen.

Es gibt immer wieder überraschende Wendungen und man stellt immer wieder Vermutungen auf, die man dann ein paar Kapitel später wieder verwerfen muss. Ein ziemlich guter Psychothriller, da er sehr stark auf der Ebene der Gefühle  des Lesers anlegt.

Der Trakt ist mein erstes Buch von Arno Strobel. Aber sicherlich nicht mein letztes.

Arno Strobel ist am 18. August 1962 in Saarlouis geboren. Er studierte Versorgungstechnik und wechselte in den Bereich Informationstechnologie. Nach einigen Jahren Selbständigkeit als IT-Unternehmensberater ging er nach Luxemburg, wo er seitdem bei einer großen deutschen Bank mit der IT-Projektdurchführung betraut ist, Mit dem Schreiben begann er erst mit 40 Jahren.

Der Trakt  (ISBN: 9783596186310) ist im April 2010 im Fischer Taschenbuch Verlag erschienen

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