Die Alchimistin von Kai Meyer

Die letzten Tage des 19.Jahrhunderts. Im düsteren Schloss ihrer Ahnen wächst Aura Institoris inmitten eines Labyrinths endloser Gänge und Säle heran. Als ihr Vater, der Alchimist Nestor Nepomuk Institoris, im Auftrag seines Erzfeindes ermordet wird, gerät Aura in einen gnadenlosen Krieg zwischen Templern und Unsterblichen.

Das Thema ist hochinteressant und super ausgeführt. Die Hauptdarsteller sind nicht das, wofür man sie hält. Im Laufe des Buches erfährt man, dass es nicht um die Unsterblichkeit durch konsequenten Inzest geht.

Die Geschichte ist an einigen Stellen sehr krank, aber das macht das Buch erst interessant. Jede Figur hat auf irgendeine Weise mit den anderen zu tun. Diese Geschichte zieht einen förmlich ins Geschehen hinein und man ist gebannt von der ersten bis zur letzten Seite!

Kai Meyer schafft es immer wieder, einen Orte schmackhaft zu machen, die man freiwillig nie aufsuchen würde. Alchemie, düstere Katakomben und Geheimgänge, Templer und Unsterblichkeit. Ein spannendes Buch, dass sich auf aufgrund der Schreibweise flüssig und leicht lesen lässt.

Die Alchimistin (ISBN: 9783453470804) ist im Juni 2007 im Heyne Verlag erschienen.

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