Die Siedler von Catan von Rebecca Gablé

„Kein Glück kann je von Dauer sein – das ist nicht das Schicksal der Menschen. Die Götter leien es uns nur.“

Als die feindlichen Turonländer das Dorf Elasund an der Küste im hohen Norden überfallen, das Vieh stehlen und die Frauen rauben, erkenn die Ziehbrüder Candamir und Osmund, dass ihre Tage in der alten Heimat gezählt sind. Nach einenem bitteren Hungerwinter bricht die Dorfgemeinschaft mit neun Schiffen auf, um ein neues Land zu suchen. Ein Sturm verschlägt sie an die Gestade Jener Insel, die sie bislang nur aus der Sage kannten: Catan…

Das Experiment, eine Spielidee in eine Romanhandlung umzusetzen ist  gelungen. Die Hauptpersonen sind liebevoll charakterisiert und passen gut zu der Geschichte. Es macht einfach Spaß, mitzuerleben wie die Bewohner von Elasund, die von einer besseren Zukunft träumen, sich aufmachen und die Insel Catan Bewohnbar machen.

Es gibt wenige Autoren historischer Romane, die so unterhaltsam und dicht erzählen können wie Rebecca Gable.

Die Geschichte ist unterhaltsam und spannend, mit Liebesszenen, aber auch mit Brutalität gespickt und der Leser lebt förmlich mit und hat bald das Gefühl, einer von ihnen zu sein. Ein toller Roman, der nicht nur über die Wikinger, sondern über das Leben und Freundschaft im Allgemeinen erzählt. Ein bisschen enttäuschend ist zwar das Ende des Romans, lässt aber Stoff und Anschlussmöglichkeiten für eine eventuelle Fortsetzung der Geschichte. Aber leider wird es wohl  keinen zweiten Teil geben.

Die Siedler von Catan (ISBN: 9783431030198) ist im September 2003 im Ehrenwerth Verlag erschienen.

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