Laqua von Nina Blazon

Für einen Moment war es ihr gelungen sich gegen seine Kraft aufzubäumen. Aber nun war es zu spät für sie. Der Dunkle hielt ihre Stimme gefangen, alles, was sie noch konnte, war flüstern, während er seinen Zauber um sie wob. „was willst du?“, wisperte sie. „Du wirst mir das zurückgeben, was ich durch deine Schuld verloren habe – Leben gegen Leben, Aquana. Meines gegen deines. Einst waren wir ebenbürtig“ sagt er dann fast bedauernd. „Ich war der Dunkle, du, Violetta, warst das Wasser. Ich hersche durch Furcht, du durch Leben und Hoffnung.“ „Ich bin nicht Violetta“, flüsterte sie. Du bit eine Aquana. Ihr seid verschieden und doch eins. Wenn eine Aquana stirbt, schläft euer Erbe viele Jahrhunderte, bis eines Tages eine Nachfahrin erwacht. Aber du wist die Letzte sein und alles, worüber du herrschst, wird mir gehören. Die Zeit der Aquana Venedigs ist jetzt endgültig vorbei.“

 

Laqua ist für jüngere Leser geschrieben, aber auch ältere Leser werden gefesselt vom Buch. Venedig war ein toller Schauplatz für diesen Roman, mit all den Kanälen, Gondeln und dem historischen Hintergrund. Alles war sehr bildhaft dargestellt. Letztendlich sind es aber die Charaktere die vollends überzeugen.

Da die Stadt Venedig relativ detailliert und bildhaft beschrieben wird und auch die Charaktere sehr detailliert beschrieben werden , ist das Buch in seiner Gänze absolut empfehlenswert, denn es ist spannend und detailliert.

Spannung ist bis zum Schluss gewährleistet. Der Schluss ist sehr schnell da, denn man mag das Buch nicht aus der Hand legen.

Laqua (ISBN 9783570154755) erschien am 27. August 2012 bei CBJ.

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