Splitter von Sebastian Fitzek

Was wäre, wenn wir die schlimmsten Ereignisse unseres Lebens für immer aus dem Gedächtnis löschen könnten? Und was, wenn etwas dabei schiefginge?

 

Gleich ab der ersten Seite geht Splitter spannend los, so wie man es von Fitzek gewohnt ist. Marc Lucas kommt mit ausgeschlagenen Zähnen und diversen anderen Verletzungen in eine abgelegene Hütte im Wald und hat eigentlich nur eine Frage an den dortigen Psychologen: Was passiert mit mir?

Splitter ist  ein Buch, wo man eigentlich nicht will das es zu Ende geht – wobei man eigentlich kaum abwarten kann, wer hinter Marc’s Leiden steckt bzw was er damit erreichen will.

Man erlebt Marc’s Erlebnisse aus seiner Sicht, weiß selbst nicht, wem man jetzt trauen soll und wem nicht. Überlegt, ob man nicht doch irgendwas verpasst hat oder was man glauben soll.

Das Ende ist zwar etwas rasant, aber aufkeinen Fall unlogisch und hinterlässt auch keine Logiklöcher.

Mit „Splitter“ legt Sebastian Fitzek einen unglaublich spannenden Psychothriller vor, der einen von der ersten Seite an in seinen Bann zieht und nicht mehr loslässt. Man zweifelt schon fast an sich selbst und den Seltsamkeiten des Alltags, wenn man hautnah miterfährt, was Marc alles erlebt und erleidet.

Splitter (ISBN: 9783426198476) ist im Juni 2009 bei Droemer/Knaur erschienen.

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