Tintenherz von Cornelia Funke

Es fiel Regen in jener Nacht, ein feiner, wispernder Regen. Noch viele Jahre später musste Meggie bloß die Augen schließen und schon hörte sie ihn, wie winzige Finger, die gegen die Scheibe klopften.

So beginnt der Roman „Tintenherz“ von Cornelia Funke. Es ist der erste Band ihrer Tintenwelt Trilogie. Man sagt Tintenherz nach, dass es das deutsche Harry Potter ist. Von diesen Gedanken sollte man sich aber, wenn man das Buch liest, schnell verabschieden. Das einzige was Harry Potter und Tintenherz gemeinsam haben, ist die Tatsache, das Magie eine große Rolle spielt.

Die Hauptrolle in dem Buch spielen Mo und seine Tochter Meggie. Mo restauriert beruflich alte Bücher. Er beherrscht die Fähigkeit, dass wenn er laut liest, Menschen, Tiere und Gegenstände aus dem Buch heraus kommen. Die Nebenerscheinung dabei ist, dass gleichzeitig irgendwas oder irgendjemand ins Buch verschwindet. So geschah es auch mit seiner Frau Resa. Sie ist seit dem Meggie klein war verschwunden.

Capricorn, der Böse in der Geschichte, ist ebenfalls auf diesen Weg aus dem Buch gekommen. Gegen ihn und seine Bösen Freunden müssen Mo, Meggie und Staubfinger  kämpfen und versuchen Resa zu befreien. Staubfinger ist aus der Tintenwelt und kennt Resa von dort. Was Mo und Meggie nicht wissen, ist, dass Resa bereits wieder in dieser Welt ist und dass Staubfinger in sie verliebt ist.

Ich kann das Buch nur Empfehlen. Wer Harry Potter mag, der wird dieses Buch auf jeden Fall auch mögen.

Tintenherz erschien 2003 im Cicilie Verlag und gewann zahlreiche Auszeichnungen.

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